Hausi-Unterstützung

Aus: Britta Kohler, Hausaufgaben: Überblick und Praxishilfen © 2017 Beltz Pädagogik in der Verlagsgruppe Beltz · Weinheim Basel

 
Informationen für Eltern (Grundschule)
So können Sie Ihrem Kind bei den Hausaufgaben helfen (Klasse 1 bis 4)
 
Hausaufgaben sind Sache des Kindes
Hausaufgaben sind zunächst einmal Sache des Kindes.
Gerade Eltern, die es gut meinen, müssen lernen loszulassen. Es ist wichtig, dass Lernende für ihre Hausaufgaben zunehmend selbst Verantwortung übernehmen. Sie müssen lernen, Aufgaben selbstständig zu lösen. Eltern, die ihrem Kind in bester Absicht alles abnehmen und sich ständig in seine Arbeit einmischen, tun ihm nichts Gutes. Sie nehmen ihm die Chance, auf etwas selbst Erreichtes stolz zu sein.
 
Manchmal verlangen sie das Falsche oder bewirken durch ein Übermaß an Unterstützung, dass sich das Kind in der Schule nicht mehr anstrengt. Untersuchungen zeigen, dass ein Zuviel an elterlicher Hilfe und Kontrolle die Leistungsentwicklung verschlechtert.
Auf der anderen Seite kann elterliche Unterstützung bei den Hausaufgaben durchaus hilfreich sein. Dies gilt insbesondere am Schulanfang, wenn es darum geht, sich die nachmittägliche Arbeit zu organisieren.
 
Aber auch später freuen sich Kinder oft, wenn ihre Eltern Interesse an ihren Aufgaben zeigen und ihre Lernfortschritte anerkennen. Eine elterliche Unterstützung kann beispielsweise dann hilfreich sein, wenn das Kind längere Zeit krank war, einen Wohnortswechsel hinter sich hat, mit einem bestimmten Thema oder Fach nicht zurechtkommt oder eine langfristige Hausaufgabe zu erledigen hat.
 
Vielen jüngeren Kindern hilft es auch, wenn sie mit Mutter oder Vater gemeinsam überlegen können, was alles zu erledigen ist, was als erstes bearbeitet werden könnte und wann eine gute Zeit für die Hausaufgaben ist. Grundschulkinder sollten dann (je nach Bundesland und Schule) nicht länger als etwa eine halbe bis eine ganze Stunde täglich an ihren Hausaufgaben arbeiten.
 

Tipps für Eltern

  • Helfen Sie Ihrem Kind so wenig wie möglich. Oft genügt es schon, wenn Sie die Durchsicht der gemachten Hausaufgaben anbieten oder das Kind die vermeintlich schwierige Aufgabe in eigene Worte fassen lassen.Versuchen Sie möglichst genau herauszufinden, wo das Problem des Kindes besteht. Erklären Sie nicht einfach alles, sondern nur jenen Punkt, der Schwierigkeiten macht.
  • Denken Sie sich in die Methode Ihres Kindes ein. Es ist wenig hilfreich, wenn Sie Ihrem Kind zusätzlich Ihre eigene Methode beizubringen versuchen.
  • Sprechen Sie wenig, damit Ihr Kind ausreichend Gelegenheit zum Nachdenken erhält.
  • Schreiben Sie nicht im Heft des Kindes, und bleiben Sie nicht ständig neben ihm sitzen. Ihr Kind kann es lernen, bei Schwierigkeiten zu Ihnen zu kommen.
  • Die Entscheidung, ob die Hausaufgaben ausführlich und sorgsam genug angefertigt wurden, liegt bei Ihrem Kind und nicht bei Ihnen. Selbstverständlich können Sie Ihre eventuelle Unzufriedenheit dem Kind mitteilen, doch bleibt es immer seine Entscheidung, wie es mit Ihrer Kritik oder Ihren Vorschlägen umgeht.
  • Sind die Aufgaben zu schwierig oder zu umfangreich, so schreiben Sie – sofern Ihr Kind einverstanden ist – bitte eine kleine Notiz und beenden Sie die Arbeit.
  • Geben Sie keine Zusatzaufgaben – es sei denn, Ihr Kind bittet Sie darum oder kann ihren Aufgabenvorschlägen leicht etwas abgewinnen. Wenn die Hausaufgaben beendet sind, dann sollte Ihr Kind auch tatsächlich aufhören dürfen.
  • Wenn Ihr Kind Ihre Unterstützung und Kontrolle ablehnt und sein schulisches Lernen selbst in die Hand nimmt, so ist dies ganz in Ordnung. Erst dann, wenn sich Schwierigkeiten in der Schule zeigen sollten, ist ein Umdenken erforderlich.

 

Zum Nachdenken:
Der erste Tipp (»Helfen Sie Ihrem Kind so wenig wie möglich«) ist grundlegend, enthält für nachdenkliche Eltern jedoch eine Schwierigkeit: Es ergibt sich die Frage, bis zu welchem Ausmaß eine Hilfe noch »gering« ist.

Anders gefragt: Ab wann übersteigt die Hilfe ein zuträgliches Maß? Hilfreich für eine Klärung kann es hier sein, sich folgende Fragen zu stellen: Wer wünscht die Hilfe? Wer beendet sie? Ist es das Kind oder sind es die Eltern?

Es ist wichtig, dass die Verantwortung für die Qualität der Lösung beim Kind bleibt und nicht der Maßstab der Eltern gilt. Hausaufgaben sind Sache des Kindes!

 

KONTAKTDATEN

Grundschule Spardorf
Schulstr. 15
91080 Spardorf
Tel.: +49 (0) 9131 52089
Fax: +49 (0) 9131 613173
E-Mail:
schulleitung@grundschule-spardorf.de

Kontakt zur OGTS  (Koordinatorin)

Handy 1: 0174 346 1320  u.  
Handy 2: 0172 658 0185   (11 – 14 Uhr)

E-Mail: ogts@spardorf.de

ESIS-Anmeldung

Krankmeldung (ESIS-APP)

Impressum und Datenschutz

BESETZUNG DER SCHULLEITUNG

Frau Lehmköster (Rektorin):
Montag: 08.45 – 10.30 Uhr
Dienstag: 09.45 – 10.30 Uhr
Mittwoch: 09.45 – 11.15 Uhr
Donnerstag: 09.45 – 10.30 Uhr
Freitag: 08.45 – 10.30 Uhr

Frau Görschler (Verwaltungsangestellte):
Montag: 07.30 – 12.30 Uhr
Dienstag: 07.30 – 12.30 Uhr
Donnerstag: 07.30 – 12.30 Uhr

Aktuelle Termine

Elternabende (Bitte beachten Sie die Maskenpflicht!)

1. Klassen
Donnerstag, 16.09.2021 um 20.00 Uhr Montag, 27.09.2021 um 19.00 Uhr
2. Klasse
Mittwoch, 22.09.2021 um 19.00 Uhr
3. Klassen
Dienstag, 21.09.2021 um 19.00 Uhr
4. Klasse
Donnerstag, 23.09.2021 um 19.00 Uhr